Wärmepumpe, Pellet oder Gasbrennwert?

Wer nach EnEv, also Energieeinsparverordnungs-Standard baut, ist mit allen drei Systemen auf der sicheren Seite, sagt Schmidt. Nur die KfW 60- und 40-Häuser brauchen etwas mehr Technik. Um deren Standard zu erreichen, sind bei Gasbrennwerttechnik eine zusätzliche Wärmerückgewinnung über die Lüftungsanlage sowie Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung notwendig.

Bei Wärmepumpen reicht meist ein Wärmerückgewinnsystem in Verbindung mit einer Lüftungsanlage.

Nur die Pelletstechnik schafft selbst die KFW 40-Werte locker, ohne Zusatzaufwand. Denn Pellets sind CO2-neutral.


Doch die hohen Verbrauchskosten bei Pellets werfen sie in der Bewertung hinter die Brennwertgeräte zurück.

Ganz vorn liegt die Wärmepumpentechnik. Auch die teilweise hohen Investitionskosten der Systeme fließen selbstverständlich in die Berechnungen ein. „Unsere Berechnungen zeigen ganz klar“ erklärt Rolf Schmidt, „Wärmepumpensysteme haben die deutlich günstigsten Verbrauchskosten, gefolgt von Gasbrennwert und Pelletstechnik.

Bei den Investitionskosten ist es genau umgekehrt. Wärmepumpensysteme sind am teuersten. Bauherren mit einem begrenzten Baubudget werden sich sicher für Gasbrennwert entscheiden.

Und bei einem komfortablen Finanzierungsbudget sollte man sich unbedingt für Wärmepumpen entscheiden, denn sie haben langfristig wirksam die günstigsten Kosten.“

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http://www.wdr.de/tv/ardbauen/sendungen/2008/februar/download/ARD-RatgeberBW080210.pdf